Alle Beiträge von Katrin Wycik

Der Nikolaus war da

Nikolaus, ich mag Dir sagen,
ich danke Dir für Deine Gaben.
Leider sind die Schuh‘ voll Schmutz,
denn wir haben nicht geputzt.
Der Mental Load war dieses Jahr,
ach, einfach unberechenbar.

Die Kinder waren wie sie sind,
mal wild, mal still – halt einfach „Kind“.
Hier muss niemand brav Kind sein, denn das wäre ja gemein.
Wir lieben sie mit allen Seiten,
am Tag, des Nachts, zu allen Zeiten.

Nun freu ich mich auf diesen Tag,
der uns viel Freude bringen mag.
Die Pädagogik liegt beiseite,
damit niemand hier mehr streite:
Zucker, Spielzeug, Fernsehabend,
lieber Freude statt hochtrabend.
Denn grad‘ in diesem Jahr
ist Entspannung doch ganz wunderbar.

(Susanne Mierau alias @fraumierau @geborgenwachsen)

Auch unsere Waldzwerge haben sich heute über den Besuch vom Nikolaus im Wald gefreut. Es ist uns wichtig, den Kindern die kleinen Freuden des „Alltags“ zu lassen, auch wenn alles herum gerade nicht nach Alltag ausschaut. Wir hoffen, ihr hattet einen schönen zweiten Advents- und Nikolaussonntag.

Erste Winterfreuden

„Schneemann bauen und Schneeballschlacht – Winter ist so schön. Hat geschneit, die ganze Nacht. Wir wollen rodeln gehen … „

Pünktlich zum meteorologischen Winteranfang, gab es heute den ersten Schnee und die Freude bei unseren Waldkindern war riesig.

Advent 2020

„Der Zauber dieser stillen Zeit fängt sich im Kerzenschein. Auf Tannenzweig und grünem Kranz umwirbt er uns im Flammentanz und zieht mit weihnachtlichem Glanz in uns`re  Herzen ein.“ (Anita Menger 2010)

Wir vom Waldkindergarten wünschen euch allen eine wunderschöne besinnliche Adventszeit.

Lichterfest 2020

„Abends wenn es dunkel wird, und die Fledermaus schon schwirrt, ziehn wir mit Laternen aus, in den Garten hinterm Haus….“

Auch im Waldkindergarten Eichstätt konnten heute viele aufgeregte Kinder mit ihren Betreuern das Lichterfest feiern. Etwas Normalität in diesen kuriosen Zeiten.

Zusammenhalten

Optimismus, Dankbarkeit, Freude und Gesundheit….alle diese Dinge bekommen wir jeden Tag aufs neue von der Natur, besonders in „unserem“ Wald, geschenkt. Wir sind froh, jeden Tag dieses Geschenk annehmen zu dürfen und wünschen Euch und uns allen bald wieder etwas mehr Leichtigkeit. Nur gemeinsam kommen wir gut durch diese ungewöhnliche Zeit. Lasst uns zusammenhalten und positiv in die nächsten Wochen schauen. Bleibts gesund!

Unser neues Büro

Unser Briefkasten in der Pfahlstraße 45

Endlich sind wir auch in der Stadt fußläufig zu erreichen. Unser netter Postkasten am neuen Büro des Vereins in der Pfahlstraße 45 freut sich über Eure Waldpost. Sobald das Büro richtig eingerichtet ist, werden wir Euch auch über die Bürozeiten informieren.

Abschied von unseren Vorschulkindern

Heute durften wir bei schönstem Wetter unsere stolzen Vorschulkinder in ihren neuen Lebensabschnitt verabschieden. Mit einem bunten Rahmenprogramm, vielen fröhlichen Liedern und einem Theaterstück war das garantiert ein gebührender Abschied. Wir wünschen Euch schöne Ferien, einen tollen Start in der Schule und viel Erfolg und Spaß für Eure Zukunft. Wir werden Euch vermissen.

Hände waschen…

…Hände waschen muss ein jedes Kind…“

Hygiene wird bei uns im Waldkindergarten schon immer groß geschrieben. In diesen Zeiten achten wir natürlich besonders auf die Reinlichkeit der kleinen Hände. Selbst beim Bringen und Abholen wird an unserer Händewaschstation fleißig und ganz stolz gewaschen….und gewaschen…und gewaschen.

…und alles wird gut!

Wir freuen uns, Euch mitteilen zu dürfen, dass Ministerpräsident Söder in seiner Pressekonferenz am 5. Mai die Öffnung aller Waldkindergärten ab dem 25. Mai verkündet hat. Das lange Warten hat ein Ende und die Kinder dürfen ganz bald wieder in Ihren Wald. Derzeit erarbeiten wir unter Hochdruck ein Hygienekonzept, um den Schutz der Kinder und der Mitarbeiter des Kindergartens gewährleisten zu können. Weitere Informationen folgen.

Ein Erfahrungsbericht

Wir dürfen ja noch rausgehen!

Draußen strahlt die Sonne vom Himmel, doch es weht ein schneidend kalter Ostwind. Doch von dem lassen wir uns heute nicht aufhalten, denn wir haben eine Mission! Wir wollen dieses verwilderte Tälchen erkunden, das wir gestern beim spazieren gehen entdeckt haben. Die Kinder laufen vorne weg, rennen fast den ganzen Weg, sind begeistert über die ersten grünen Blättchen, die sich an den Büschen und Bäumen zeigen und stürzen sich ins Dickicht des kleinen Tals. Wir laufen querfeldein, entdecken neue Trampelpfade und kommen schließlich zu einer großen Tanne, unter deren tiefhängenden Ästen es richtig wohnlich ist. Die Kinder beginnen zu spielen, ich setze mich in die Sonne, genieße an dieser windgeschützten
Stelle die Frühlingswärme und tue einfach nichts.

Das tut gut nach den letzten Tagen, seit über einer Woche kein Kindergarten mehr, dann die Ausgangsbeschränkung…Sorgen über den Zustand der Welt da draußen und wie lange der wohl anhalten wird. Die Kinder völlig verwirrt, warum sie ihre Lieblingstante an ihrem Geburtstag nicht mehr besuchen dürfen und ihre Freunde nicht mehr treffen können, wütend und traurig. Wir Eltern gestresst, weil wir irgendwie versuchen unser Alltagsleben aufrechtzuerhalten, Home- Office, während die Kinder völlig desorientiert die Wohnung auf den Kopf stellen. Wollt ihr nicht in eurem Zimmer spielen? – Dummes Zimmer! Dumme Spielsachen! Dumme Eltern! Dummes Virus!!

Während ich in der Sonne sitze wird mir klar, dass es für unsere Waldkindergartenkinder einen besonderen Verlust bedeutet, nicht im Wald sein zu können, dass ihnen das Dasein draußen in der Wildnis einfach furchtbar fehlt. Ich schaue meinen Kindern beim Spielen zu, und bin fasziniert von ihrem Spiel, ganz ohne
Spielsachen, ein unsichtbares Eichhörnchen ist immer mit dabei, sie richten sich in ihrem Lager häuslich ein, legen sich Vorräte aus alten Eicheln an. Erkunden die Umgebung. Klettern auf Bäume.

An diesem Tag kommen wir glücklich nach Hause und abends sagt mein Sohn: Mami, weißt du, ich brauche die Natur einfach.
Ja, das tue ich auch. Besonders in diesen Tagen!